Carramba Tour


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Die Carramba Carracho Tour  - oder eine "besch..." Tour

 

 

Eines vorneweg. Der Zusatz eine besch... Tour sollte nur im übertragenen Sinne verstanden werden. Dazu aber später mehr. Zunächst stand erst einmal organisieren und planen auf dem Programm. Erst wenn dies abgeschlossen ist kann man sich um das wesentliche kümmern - das Fahren.

Oft kommt es aber anders und vor allem als man denkt. Die Teilnehmerliste wurde durch diverse Absagen leider etwas umhergewürfelt so dass sich letztendlich ein etwas anderes Teilnehmerfeld zusammensetzte als zu Anfangs geplant. Ein besonderer Respekt gebührt dabei Isabelle mit ihrem 206CC die 1 Tag vorher kurz entschlossen aus dem Saarland anreiste um bei unserer Tour dabei zu sein.

Okay. Dann los.

Samstag früh um 9. 00 Uhr trafen die ersten Teilnehmer am Parkplatz direkt am Kochelsee ein. Nach und nach komplettierte sich das Feld. Gegen 10 Uhr brachen wir dann in Richtung Kesselbergstrecke auf - zum warm fahren bestens geeignet. Leider gibts dabei den einen oder anderen Spielverderber der öffentliche Straßen als Parkplatz sieht und mit entsprechendem Tempo unterwegs ist.

Egal, irgendwann wurde es auch besser. Ebenso wie das Wetter das sich Anfangs am Kochelsee sehr bedeckt zeigte aber nach und nach immer freundlicher wurde. Schließlich lösten sich die tiefhängenden Wolken ganz auf und wir waren bei herrlichstem Wetter "Open Air" unterwegs.

Über erwähnte Kesselbergstrecke fuhren wir weiter am Walchensee entlang bis zur Seefelder Bundesstraße. Über den Zirlerberg abwärts hinunter ins Innsbrucker Land bevor es wieder hochging Richtung Axamer Litzum wo wir dann unser Mittag essen im bewährten Hotel Kögele einnahmen.

Nach einer fast 2stündigen Pause ging die Fahrt weiter über das Kühtai in Richtung Sellrain. Jetzt kommen wir auch zum Untertitel der Tour. Warum es eine besch... Tour war.

Ja, Felder müssen gedüngt werden, schon klar, aber das man das von der gegenüberliegenden Straßenseite aus macht und den Dung ( Gülle, Odel... wie auch immer ) quer über offene, vorbeifahrende Cabrios macht und den Dreck quer über die Fahrbahn spritz, das wussten wir nicht. Leider konnten nicht alle ausweichen bzw. so beschleunigen das man schnell unten durchkam. Das Resultat war das die Mehrzahl der Fahrzeuge von vorne bis hinten, teilweise auch der Innenraum von einer feinen Schicht natürlichem, ehemals flüssigem Dünger überzogen wurde. Na Bravo. Darum war es eine echt besch... Tour.

Okay, jammern hilft nix, weiter gehts.

Durch das Ötztal hinauf in Richtung Sölden fuhren wir weiter bevor an der Mautstation auf 2300 m Meereshöhe ein Obulus von nicht weniger als 13 Euro entrichtet werden musste bevor einem die Weiterfahrt erlaubt wurde. "Hier würde jetzt der Augenpaul Smiliey gut passen". Nach dem bezahlen der Maut machten wir einen kurzen Stop um das Schlamassel zu begutachten das unseren schönen Cabrios wiederfahren ist. Einige hatte es in der Tat echt böse erwischt. Dazu mehr bei den Erlebnisbildern weiter unten.
Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren starteten wir gleich zur nächsten Etappe in Richtung italienischer Seite des Timmelsjoch und hinunter nach San Leonardo wo sich ein Teil der Gruppe verabschieden musste da sie weiter fahren wollten in Richtung Schweiz.
 

Video zur Tour bei "myvideo" ( Größe ca. 12 MB )

 

Die Erlebnisbilder

 

Das Corpus Delictii